Die Bewertungen von Dormando-Schlafexperten stammen von der Bettzeit GmbH, die Dormando betreibt.
Inhalt
  • Polsterbett
  • Boxspringbett
  • Futonbett
  • Himmelbett
  • Rundbett
  • Massivholzbett
  • Metallbett
  • Wasserbett
  • Rattanbett
  • Funktionsbett
  • Palettenbett
  • Hochbett
  • Kinderbett / Babybett

Betten Vergleich

Welche Betten gibt es? – Bettenarten im Vergleich

Das Thema “Betten” ist auf der ganzen Welt eigentlich immer aktuell. Sucht man das ideale Bett, kann es schnell vorkommen, dass man vor einer großen Auswahl verschiedenster Bettenarten steht und sich nicht entscheiden kann. Viele Hersteller bieten viele verschiedene Modelle und auch Zusatz Artikel zu diesem Thema an. Um dieser Unübersichtlichkeit entgegenzuwirken, gibt es hier eine Übersicht der unterschiedlichen Bettenarten, ihres Aufbaus sowie ihrer Vor- und Nachteile. So kann jeder das optimale Bett für sich und seine Bedürfnisse finden. Einzelbett oder Doppelbett? Normales Bett oder Boxspring? Metallbett oder Holzbett? Ganz egal, ob es sich nun um Luxus Designerbetten, ein Kingsize Bett / Queen Size Bett, ein Gästebett oder ein Ehebett handeln soll – die Möglichkeiten sind bei den verschiedenen Bettenarten nahezu unbegrenzt. Wir stellen Ihnen hier die unterschiedlichen Bettenarten mit den wichtigsten Informationen kurz vor und helfen Ihnen mit unseren Tipps, das richtige Bett zu finden. Viel Spaß beim Lesen! Mit unseren Tipps zu den verschiedenen Betten Arten liegen Sie immer richtig. Hier erfahren Sie alles, was Sie über die verschiedenen Bettenarten wissen müssen und beantworten alle Fragen über verschiedene Betten:

Das Polsterbett

Das Polsterbett ist, wie der Name schon sagt, ein gepolstertes Bett. Es zeichnet sich vor allem durch das Kopfteil aus, dessen Rahmen ebenso gepolstert ist. Oft handelt es sich hierbei um ein Bett mit Bettkasten.
Polsterbetten zeichnet sich vor allem durch seine edle Optik aus. Das gepolsterte Kopfteil ist hervorragend geeignet, um im Bett zu lesen oder fernzusehen. Ein Bett mit Schubladen ist natürlich praktisch, um alles Mögliche im Bettkasten zu verstauen. Die angemessene Pflege der Polster kann sich aber durchaus schwierig gestalten.

Das Boxspringbett

Das Boxspringbett (auch Springboxbett) hat einen Mehr-Matratzenaufbau, besteht also genauer gesagt aus einer Ober- und einer Untermatratze und hat demnach keinen Lattenrost. Die Untermatratze oder auch „Boxspring“ ist das, was dem Boxspringbett seinen Namen verleiht. Dies ist ein Rahmen der die Matratze mit Federkern umgibt. Man kann es sich also vorstellen wie ein Hotelbett.
Warum Boxspringbett? Boxspringbett oder normales Bett? Zum einen bringt es die Optik von einem Luxusbett mit sich, was dem Schlafzimmer ein völlig neues Ambiente verleihen kann. Des Weiteren wird kein zusätzlicher Lattenrost benötigt. Durch die aufgestockte Höhe wird das Ein- und Aussteigen in das Bett erleichtert. Da Boxspringbetten ein relativ neuer Möbel Trend sind, fehlen hier allerdings standardisierte Einheitsgrößen. Außerdem kann die enorme Größe des Bettes in einer kleinen Wohnung schnell „zu viel“ aussehen. Tolle Boxspringbetten haben einen neuen Trend für das moderne Schlafzimmer auf der ganzen Welt gesetzt, eine Ausahl der besten Betten finden Sie in unserem persönlichen Boxspringbett Test 2017 unserer erfahrenen Betten-Experten! Welche Tipps beim Kauf eines Boxspringbetts Sie unbedingt beachten sollten und was die Vorteile von Boxspringbetten sind nur einige der Themen, die wir im Ratgeber abseits der Bettenarten für Sie bereithalten.

Unsere Boxspringbett Testsieger im Überblick

  • 1

    Lövgren Storebror Boxspringbett

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    4.79
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  • 2

    Weingartner Boxspringbett Borghese

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  • 3

    Hasena Boxspringbett Modern Comi

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Das Futonbett

Futonbetten nehmen sich den japanischen Futon zum Vorbild (Decken, die zum Schlafen auf dem Boden zusammengerollt werden und tagsüber anders verstaut werden) und sind sehr minimalistisch aufgebaut – sie bestehen nur aus einem Bettgestell und einer dünnen Matratze. Diese wird in Japan traditionell mit Baumwolle gefüllt, in Europa werden allerdings noch andere Naturfasern zur Füllung hinzugegeben.
Futonbetten sind besonders praktisch, da sie platzsparend sind und tagsüber beispielsweise als Sofa genutzt werden können. Inzwischen ist das Futonbett auch um einiges bequemer als der japanische Vorgänger. Allerdings könnte die niedrige Höhe des Futon Bettes Schwierigkeiten beim Ein- und Aussteigen bereiten.

Das Himmelbett

Das Himmelbett hat an jeder seiner vier Bettpfosten jeweils eine Verlängerung oder auch Säule, die bis zu zwei oder drei Meter in die Höhe reichen kann. Als Material wird zumeist Metall, teilweise aber auch Holz oder Bambus verwendet. Am oberen Ende der Säulen gibt es Verbindungsstücke, die das Bettgestell auch oben zusammenhalten. Dort wird dann der sogenannte Himmel eingesetzt, der dem Bett seinen Namen gibt. Der Himmel ist ein beliebiger Stoff wie zum Beispiel Seide oder Chiffon sein, der oben zwischen den Säulen gespannt wird. Dieser Stoff kann das Bett je nach Geschmack auch wie ein Vorhang ganz umhüllen oder nur einzelne Stoffbahnen bilden. Je nach Lichtdurchlässigkeit des Stoffes kann man das Bettinnere komplett verdunkeln oder nur leicht verhängen.
Wer den romantischen Look bevorzugt, fährt mit dem Himmelbett gut. Auch die vielfältigen und individuellen Gestaltungsmöglichkeiten des Himmels und der Vorhänge sprechen für das Himmelbett. Das imposante Aussehen kann je nach Schlafzimmer aber auch unterschiedlich wirken – in einem großen Raum können Himmelbetten ihre majestätische Wirkung gut entfalten, wohingegen sie in einem kleinen Zimmer eher erdrückend wirken.

Das Rundbett

Das Rundbett ist eine Abwandlung des Polsterbettes. Es handelt sich hier, wie der Name bereits verrät, um ein rundes Bett. Runde Betten haben im Gegensatz zum klassischen Polsterbett allerdings kein Kopfteil.
Das Rundbett ist definitiv ein echter Hingucker, den man nicht in jedem Schlafzimmer sieht. Ist das Bett rund, passt es natürlich auch in keine Ecke und braucht auch einen speziellen runden Lattenrost und eine runde Matratze. Die Extravaganz des Rundbettes kann man also von beiden Seiten betrachten.

Das Massivholzbett

Das Massivholzbett (oder auch nur Holzbett) besteht vollständig aus massivem Holz. Es gibt keinen einheitlichen Aufbau für Massivholzbetten, abgesehen davon, dass sie alle aus Holz angefertigt sind. Teilweise sind diese Holzbetten von der Farbe her naturbelassen, sie können allerdings auch farbig lackiert werden.
Das Massivholzbett ist ein sehr stabiles Bett und hält demnach sehr lange. Wenn man sich eine möglichst natürliche Optik ins Schlafzimmer holen möchte, ist das Holzbett eine gute Wahl. Da diese Betten komplett ohne Metall hergestellt werden, wird eine Bildung von Elektrosmogfeldern verhindert. Allerdings ist ein Bett, das vollständig aus natürlichen Materialien gefertigt ist, nicht gerade günstig.

Das Metallbett

Metallbetten bestehen vollständig aus Metall. Außerdem haben sie in den meisten Fällen ein Kopf- und ein Fußteil, welche je nach Geschmack mehr oder weniger verschnörkelt und verziert sein können.
Das Metallbett ist eine der günstigsten Bettvarianten. Außerdem bringt es durch seine teilweise sehr verspielten Muster einen romantischen Look ins Schlafzimmer. Hierbei gibt es unzählige Gestaltungsmöglichkeiten. Außerdem ist das Metallbett langlebig und benötigt keine große Pflege. Es kann aber vorkommen, dass das Metallbett anfängt, zu quietschen.

Das Wasserbett

Das Wasserbett besteht grob gesagt aus einem Rahmen und einer mit Wasser befüllten Matratze. In den meisten Fällen sind diese Matratzen auch beheizbar.
Wasserbetten gelten als sehr entspannend zum Liegen, unter anderem dadurch, dass man den Härtegrad der Matratzen durch die Wassermenge individuell einstellen kann. Bei einem Wasserbett kann der Druck besser verteilt werden, sodass die Wirbelsäule entlastet wird, was besonders für Menschen mit Rückenschmerzen von Vorteil ist. Auch Allergiker sind mit dieser Bettvariante gut beraten, da sich durch den Wasserkern keine Hausstaubmilben einnisten können. Man sollte aber bedenken, dass ein Wasserbett nicht nur bei der Anschaffung, sondern auch bei der Reinigung sehr teuer werden kann, da es nicht gerade pflegeleicht ist. Auch ist das Wasserbett ziemlich schwer und damit auch unflexibel.

Das Rattanbett

Rattanbetten werden aus Rattan hergestellt oder haben zumindest eine Rattanoberfläche. Rattan wird aus der Rattanpalme gewonnen und ist somit ein natürliches Material. Das Rattan kann hierbei entweder seine vielfältigen natürlichen Färbungen behalten, lackiert oder auch mit Leder überzogen werden.
Das Rattanbett hat durch sein natürliches Material ein sehr leichtes Gewicht und kann daher beliebig oft umgestellt werden. Es bringt außerdem eine exotische Optik mit sich und ist trotz seiner Leichtigkeit robust und langlebig. Man sollte allerdings Feuchtigkeit vermeiden, da sich das Material sonst verfärben kann. Je nach Verarbeitung kann es auch sein, dass das Rattanbett Risse oder herausstehende Stellen hat, an dem beispielsweise Kleidung hängenbleiben kann.

Das Funktionsbett

Funktionsbetten werden auch als Stauraumbetten bezeichnet. Bei dieser Bettenart steht die Funktionalität im Vordergrund. Der funktionale Aspekt äußert sich hierbei in einem Bett mit Stauraum, einem Bett mit Schubladen, einer Unterbettkommode oder auch einer zweiten, ausziehbaren Matratze (auch Ausziehbett genannt). Aufgrund dieser zusätzlichen Funktionen ist das Stauraumbett meistens etwas höher als andere Betten.
Dieses Bett bietet aufgrund seines Aufbaus Platz für alles Mögliche, beispielsweise innerhalb der Schubladen. Das bietet sich vor allem für kleine Räume an, in denen man zusätzlich Platz für Stauraum benötigt. Auch eine zweite Matratze im Bettkasten eignet sich gut als Gästebett, das man jederzeit wieder verstauen kann. Je nach Modell leidet allerdings die Optik unter der Funktionalität.

Das Palettenbett

Man möchte sein Bett selber bauen? Paletten sind hierfür eine gute Lösung. Der Palettenmöbel Do It Yourself-Trend wird immer beliebter. Hierfür benötigt man lediglich Paletten, die zusammengeschraubt werden und auf die man dann die gewünschte Matratze legen kann.
Palettenbetten sind günstig, da man zum Aufbauen nur Paletten benötigt. Außerdem kann man, wenn man sein Bett selbst bauen möchte, seiner Kreativität freien Lauf lassen und es so gestalten wie man möchte, da der Aufbau recht simpel ist. Allerdings fehlt hierbei eine Unterfederung, die normalerweise unter der Matratze liegt. Dies kann das Schlafen unbequem machen. Außerdem kann der Aufbau sich teilweise doch sehr schwierig gestalten.

Das Hochbett

Das Hochbett ist in der Regel ein Einzelbett, dass durch Stelzen so verlängert wird, dass darunter zusätzlicher Raum entsteht. Befindet sich unten auch noch eine Matratze, spricht man von einem Etagenbett (auch Stockbett / Doppelstockbett genannt). Als Materialien werden meistens Holz oder Metall benutzt.
Hochbetten haben den Vorteil, dass man unter dem Bett zusätzlichen Platz zur Verfügung hat, den man als Stau- oder auch Wohnraum (bspw. für andere Möbel) nutzen kann – das macht sich vor allem in einer kleinen Wohnung bezahlt. Bei Etagenbetten kann man zwei oder mehrere Personen auf möglichst kleinem Raum unterbringen. Meistens werden Hochbetten als Kinderbett benutzt (zum Beispiel als Hochbett mit Rutsche, Hochbetten Etagenbett), es gibt natürlich aber auch das ein oder andere Hochbett für Erwachsene. Wenn man keine Probleme mit der Optik, dem erschwerten Ein- und Aussteigen ins Bett und der erhöhten Schlaf Position hat, ist das Hochbett eine gute, platzsparende Variante.

Das Kinderbett

Bei Kinderbetten ist es schwer, von einem einheitlichen Aufbau zu sprechen, denn dieser unterscheidet sich je nach Modell. Hier gibt es beispielsweise das Gitterbett, welches gerne als Babybett genutzt wird. Auch ein Kinderbett mit Rutsche sieht man nicht selten. Eine weitere beliebte Variante ist das Motivbett (auch Themenbett genannt), welches Beispielsweise wie ein Rennauto aussehen kann. Hochbetten und Funktionsbetten sind auch keine Seltenheit zum Wohnen in Kinderzimmern. Auch ein Klappbett oder ein Schrankbett eignet sich sehr gut als Kinderbett, da diese Varianten sehr platzsparend sind und so tagsüber mehr Spielfläche bieten können.
Hierbei kommt es ganz auf das gewählte Modell an. Hochbetten bieten zwar viel Platz, gleichzeitig ist die Unfallgefahr für Kinder aber auch höher. Ebenso platzsparend sind Klappbetten und Schrankbetten, diese bieten allerdings weniger Schlaf Komfort. Bei Motivbetten gibt es trotz ihres abenteuerlichen Looks natürlich auch immer die Möglichkeit, dass diese den Kindern nach einer Weile nicht mehr gefallen. Lässt man das Kind im Elternschlafzimmer schlafen, ist das Gitter- oder auch Beistellbett aufgrund seiner geringen Größe zwar praktisch, man kann es allerdings nur für einen relativ geringen Zeitraum nutzen.

Welche Betten sind gut? – Fazit Bettenarten

Man sieht also – schöne Betten gibt es in vielen Varianten und in fast jeder Form. Und jedes Modell hat seine speziellen Vor- und Nachteile. Verschiedene Modelle können das Wohnen noch schöner machen. Aber man sollte das passende Bett aufgrund der eigenen individuellen Bedürfnisse auswählen und nicht allein nur nach der Optik gehen. Denn, auch wenn der Markt voll mit den verschiedensten Bettenarten ist und zunächst verwirrend wirken kann, bietet die große Auswahl die Möglichkeit, für jeden Menschen das richtige Bett für einen guten Schlaf zu finden. Nicht jeder Bett Artikel ist auch für jeden Körper geeignet, sodass es besonders wichtig ist, einen Schlafplatz zu finden, der gut zu den individuellen Präferenzen passt. Wir hoffen, unsere Auswahl an Betten, Informationen und Tipps konnte Ihnen weiterhelfen, damit Sie bald im idealen Bett liegen können.